Als eine von neun Schulen der Stadt Köln waren wir unter den ersten Grundschulen, die in der Stadt mit dem Familiengrundschulzentrum gestartet sind.
Finanziert wird das FGZ durch das Programm “kinderstark” des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, etc. des Landes Nordrhein-Westfalen.
Neben zur Verfügung stehenden Finanzmitteln zur Gestaltung der Arbeit des FGZ im Stadtteil werden auch zusätzliche Stunden in der Schulsozialarbeit finanziert, die mit der Koordination vor Ort und unter den FGZ und des Schulträgers betraut sind. Der Schulträger hat diese halbe Stelle auf eine volle Stelle aufgestockt, sodass neben der Einrichtung des FGZ zusätzlich noch weitere Stunden in die Schulsozialarbeit direkt gehen können.
Das FGZ zielt darauf ab, ähnlich den Familienzentren in Kindertageseinrichtungen Verknüpfungen zwischen Schule, Elternhaus und Stadtteil bzw. -bezirk herzustellen, zu entwickeln und zu festigen. Dies kann in unterschiedlicher Weise ausgestaltet werden und ist bis auf die Finanzierbarkeit und die entsprechenden räumlichen Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Beispielhaft seien für Eltern Angebote wie Yoga, Deutschschnupperkurs, Vater-Kinder-Aktionen oder Elterncafé und für die Kinder Sozialtrainingskurse, präventive Theatervorführungen oder die Kooperation mit Sportvereinen aus der Umgebung genannt.
Als Amt des Schulträgers hat sich von Anfang an das Gesundheitsamt mit eingebunden und so ermöglicht, dass ein Morgen in der Woche eine
Gesundheitslotsin in die Schule kommt und allen mit ihrem medizinischen Wissen in vielfältiger Weise zur Verfügung steht und dabei auch beispielsweise die Eltern beim Kontakt mit medizinischen Einrichtungen unterstützt.
Die Familiengrundschulzentren der Stadt Köln – und damit auch wir – sind gemeinsam auf dem Weg, die Konzepte dieser Zentren zu entwickeln und Angebote für Kinder und Erwachsene zu schaffen, die den Bedürfnissen vor Ort entsprechen und für alle gleichermaßen gewinnbringend sind, sei es intellektuell oder im sozialen Miteinander.
Aktionen des FGZ werden über eine Taskcard, einen Channel bei KIKSChat, auf der Homepage, evtl. auch in Papierform und dem Kollegium zudem in
Dienstbesprechungen oder Lehrerkonferenzen vorgestellt und angeboten.
Neben den Möglichkeiten, die ein einzelnes FGZ bereits dem Schulstandort und dem Veedel bietet, ergeben sich noch weitere Möglichkeiten an unserem Schulstandort, da die benachbarte James-Krüss-Grundschule ebenfalls Familiengrundschulzentrum ist. Synergien können ausgelotet und genutzt werden. Angebote jeweils auch für die andere Schule zu öffnen, ist bereits an mehreren Stellen geschehen.
Auf den städtischen Planungsebenen sind sich die Beteiligten einig, dass dies auch stadtteilübergreifend geschehen kann und sollte. Die unterschiedlichen Akteure auf den verschiedenen Ebenen aufzuführen, würde zum einen den Rahmen sprengen und zum anderen ist dies für den direkten Bezug zu unserer Schule nicht ausschlaggebend. Auf schulischer Ebene sind an der Planung und Beratung über die Aktionen des FGZ bis auf die Schüler alle Gruppen beteiligt. Die Mitglieder der Planungsgruppe treffen sich regelmäßig ein Mal im Monat. Die Beteiligung der Schüler geschieht z.Z. auf indirektem Weg durch die Partizipation im Schülerparlament oder durch Gespräche. Geplant ist, die Schüler stärker mit einzubeziehen (z.B. durch Befragungen).
