Um der Heterogenität in der Schülerschaft gerecht zu werden, ist die Arbeit der sozialpädagogischen Fachkräfte seit Sommer 2018 mit inzwischen zwei Stellen besetzt. Das Aufgabengebiet richtet sich innerhalb des Schulalltages strikt auf die Klassenstufen eins und zwei. Des Weiteren sind die Sozialpädagogischen Fachkräfte Bindeglieder zwischen Kindergärten und Grundschule und kooperieren mit weiteren Institutionen wie z.B. Jugendämtern, Therapeuten und Ärzten. Sie nehmen gleichberechtigt an allen Konferenzen und Dienstbesprechungen sowie schulischen Aktivitäten teil. Die sozialpädagogischen Fachkräfte setzen die Förderung am Entwicklungsstand der Kinder an. Dies bedeutet neben der Diagnostik das Entwickeln und Einüben individueller Lösungsmöglichkeiten, die Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung, des Selbstwertgefühls und der Selbständigkeit unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenslagen. So trägt sozialpädagogische Förderung dazu bei, Benachteiligung zu vermeiden bzw. abzubauen, dem Risiko des Scheiterns entgegenzuwirken und schulisch weniger erfolgreiche Kinder darin zu unterstützen, ihre Stärken zu entfalten und Ressourcen zu erschließen. Sie hilft positive Lebensbedingungen zu erhalten bzw. zu schaffen, in dem sie daran mitwirkt, Schule als Lebensraum so zu gestalten, dass alle darin ihren Platz finden.
